Eiskunstlauf: Olympiastart für Hase/Volodin "eine Ehre"
Die deutschen Eiskunstlauf-Hoffnungsträger Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin wollen sich von der großen Erwartungshaltung bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Im Endeffekt ist es eine Ehre, bei Olympia laufen zu dürfen", sagte Hase bei einem Medientermin in Berlin am Dienstag, "egal, ob da jetzt eine Platzierung auf dem Podium oder nur ein vierter, fünfter oder sechster Platz herauskommt."
Allein, dass man es als Paar in drei Jahren geschafft habe, sich hochzuarbeiten und bei den Winterspielen vorne mitlaufe, sei schon ein kleines Wunder: "Das ist auch die Philosophie, die beide unsere Trainer vertreten, dass es darum geht, Spaß an der Sache zu haben und nicht einfach nur abzuliefern. Das ist auch das Ziel von uns."
Die Berliner Vizeweltmeister Hase/Volodin tragen beim Saisonhöhepunkt die Medaillenhoffnungen der Deutschen Eislauf Union (DEU). Zuvor verteidigen sie bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Sheffield (14. bis 17. Januar) ihren Titel im Paarlauf. "Unsere beiden Programme stehen. Wir verändern daran nichts mehr. Es geht darum, sich bei der EM noch mal vielleicht ein bisschen mehr Sicherheit zu holen für Olympia", sagte Hase.
O.Gauthier--SMC