Letzte Nachrichten
Biathleten gehen im Sprint leer aus - nächstes Gold für Bö
Die deutschen Biathleten sind im Sprint bei den Olympischen Winterspielen leer ausgegangen. Einen Tag nach dem schlechtesten Sprint-Ergebnis der Frauen in der Olympia-Geschichte verpassten auch die Männer am Samstag über 10 km die Medaillen klar. Wie schon im Einzel war Benedikt Doll bester Deutscher, der Ex-Weltmeister landete beim Sieg des überragenden Norwegers Johannes Thingnes Bö auf Rang acht.
Vorgezogene Präsidentschaftswahl in Turkmenistan im März
Im autokratisch regierten Turkmenistan findet im März eine vorgezogene Präsidentschaftswahl statt. Wie ein Sprecher der Wahlkommission der Nachrichtenagentur AFP am Samstag sagte, ordnete Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow bei der Behörde die Vorbereitung einer Abstimmung am 12. März an. Der 64-jährige Staatschef regiert das zentralasiatische Land seit 2006 mit harter Hand. Es wird erwartet, dass ihm sein Sohn Serdar an der Staatspitze nachfolgt. Der 40-Jährige ist bisher Vize-Ministerpräsident.
Büdenbender freut sich auf zweite Amtszeit von Ehemann Steinmeier
Elke Büdenbender freut sich auf eine mögliche zweite Amtszeit ihres Ehemanns Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident. "Wenn mein Mann wiedergewählt wird, ist das für ihn und für mich ein besonderer Grund zur Freude und zu Dankbarkeit", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Ich hoffe, dass die Pandemie uns dann die Chance gibt, richtig durchzustarten."
Sachsens Justizministerium geht gegen AfD-Richter Maier vor
Sachsens Justizministerium wehrt sich gegen die geplante Rückkehr des Richters Jens Maier (AfD) in den Justizdienst. Justizministerin Katja Meier (Grüne) stellte einen Antrag auf Versetzung des früheren Bundestagsmitglieds in den Ruhestand und die vorläufige Untersagung der Führung von Amtsgeschäften, wie das Ministerium am Samstagmorgen mitteilte. Der 60-jährige Maier wird vom Sächsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft, über die Wiederaufnahme seines Richteramts hatte es zuletzt heftigen Streit gegeben.
Russland beginnt großangelegte Marineübungen nahe Krim-Halbinsel
Inmitten der Ukraine-Krise hat Russland ein großangelegtes Marine-Manöver nahe der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim begonnen. Von Sewastopol und Noworossijsk aus seien "mehr als 30 Schiffe der Schwarzmeerflotte" ins Meer gestochen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag mit. Zweck der Übung sei, "die Meeresküste der Halbinsel Krim, die Stützpunkte der Streitkräfte der Schwarzmeerflotte" sowie Einrichtungen des "Wirtschaftssektors" vor "möglichen militärischen Bedrohungen zu schützen".
"Unglaublich!": Langläuferinnen feiern sensationelles Staffelsilber
Sofie Krehl quälte sich mit allerletzter Kraft und den heranstürmenden Verfolgerinnenn im Nacken Richtung Ziel, von dort brüllten ihr die Teamkolleginnen fast schon verzweifelte Anfeuerungsrufe entgegen - es half: Die deutschen Skilangläuferinnen haben ein Wintermärchen geschrieben und überraschend Silber im olympischen Staffelrennen gewonnen. Nach 4x5-km mussten sich Katherine Sauerbrey, Katharina Hennig, Victoria Carl und Sofie Krehl nur dem Team des Russischen Olympischen Komitees geschlagen geben.
Deutschlands Brauereien schlagen Alarm wegen Corona-Krise
Deutschlands Brauereien haben vor existenzbedrohenden Folgen der Corona-Politik gewarnt und ein schnellstmögliches Ende der Einschränkungen in der Gastronomie gefordert. Die Bierbranche stehe aktuell "mit dem Rücken zur Wand", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bunds, Holger Eichele, der "Bild" vom Samstag. "Es stehen Existenzen auf dem Spiel."
China erteilt Corona-Medikament von Pfizer bedingte Zulassung
China hat dem Covid-19-Medikament Paxlovid des US-Pharmaherstellers Pfizer eine bedingte Zulassung erteilt. Die für medizinische Produkte zuständige Behörde des Landes erklärte am Samstag, an dem Medikament müsse noch weiter geforscht werden. Im Kampf gegen das Coronavirus hat China bislang keinen ausländischen Impfstoff zugelassen.
Langläuferinnen holen überraschend Silber in der Staffel
Die deutschen Skilangläuferinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Peking überraschend Silber in der Staffel und damit die erste Langlauf-Medaille des DSV beim einem Großereignis seit acht Jahren gewonnen. Nach 4x5 km mussten sich Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg), Katharina Hennig (Oberwiesenthal), Victoria Carl (Zella-Mehlis) und Sofie Krehl (Oberstdorf) mit 18,2 Sekunden Rückstand nur der Mannschaft des Russischen Olympischen Komitees geschlagen geben.
Langläuferinnen holen Silber in der Staffel
Die deutschen Skilangläuferinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Peking überraschend Silber in der Staffel gewonnen und damit für die erste Langlauf-Medaille des DSV beim einem Großereignis seit acht Jahren gesorgt. Nach 4x5 km mussten sich Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg), Katharina Hennig (Oberwiesenthal), Victoria Carl (Zella-Mehlis) und Sofie Krehl (Oberstdorf) nur der Mannschaft des Russischen Olympischen Komitees geschlagen geben.
Ministerpräsident von Fidschi erscheint nicht zu Treffen mit US-Außenminister
Der Ministerpräsident der Fidschi-Inseln ist am Samstag nicht zu einem geplanten Treffen mit dem US-Außenminister Antony Blinken erschienen, was in dem Inselstaat Fragen zu seinem Gesundheitszustand aufgeworfen hat. Frank Bainimarama, der seit einem Staatsstreich im Jahr 2000 an der Macht ist, sollte nach Angaben aus Washington am Samstag Blinken treffen. Im Januar war der 67-Jährige in Australien am Herzen operiert worden.
Protestkonvois haben Pariser Stadtrand erreicht
Ungeachtet der Warnungen von französischen Behörden haben tausende Teilnehmer eines Protestkonvois in der Nacht zum Samstag den Stadtrand von Paris erreicht. Hunderte von Autos, Wohnmobilen und Kleintransportern aus Lille, Straßburg, Marseille und anderen Städten des Landes hätten vor den Toren der Stadt gehalten, erklärte die Polizei. Jedoch sei bislang kein Konvoi in die Hauptstadt eingereist.
Westen rechnet verstärkt mit möglicher russischer Invasion in Ukraine
Im Ukraine-Konflikt rechnet der Westen verstärkt mit einem möglichen Einmarsch Russlands in das Nachbarland. Die US-Regierung sprach von einer "sehr eindeutigen Möglichkeit" einer russischen Invasion, US-Außenminister Antony Blinken sicherte Kiew am Freitag (Ortszeit) "zuverlässige" Unterstützung zu. Westliche Spitzenpolitiker stimmten sich derweil in einer kurzfristig einberufenen Telefonschalte über ihr Vorgehen im Fall eines Einmarschs ab. Die EU präzisierte anschließend, dass Sanktionen den russischen Finanz- und Energiesektor treffen würden.
NHL: Edmonton siegt bei Woodcroft-Debüt
Eishockeystar Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im ersten Spiel unter dem neuen Coach Jay Woodcroft gewannen die Kanadier nach zuletzt zwei Pleiten mit 3:1 gegen die New York Islanders.
IOC-Sprecher rät zur "Beruhigungspille": Fall Walijewa erhitzt die Gemüter
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ruft im Fall der unter Dopingverdacht stehenden Eiskunstläuferin Kamila Walijewa (15) zu mehr Besonnenheit auf. "Nehmt eine Beruhigungspille", riet Sprecher Mark Adams auf der täglichen Pressekonferenz in Peking. Reporter des Branchenportals insidethegames, das die Story über den positiven Test Walijewas zuerst veröffentlichte, hatten zuvor von Morddrohungen berichtet.
Weidle Zweite im Abfahrtstraining - Goggia meldet sich zurück
Skirennläuferin Kira Weidle blickt schon nach dem ersten Training für die Olympia-Abfahrt zuversichtlich auf das Rennen in der Königsdisziplin am Dienstag (11.00 Uhr OZ/4.00 MEZ). "Ich hoffe, dass ich da vorne mitspielen kann", sagte die Starnbergerin nach Rang zwei im ersten Testlauf.
Söder fordert umfassende Corona-Lockerungen für Handel und Gastronomie
Wenige Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) umfassende Lockerungen der Corona-Beschränkungen gefordert. "Erstens: 2G im Handel macht keinen Sinn mehr. Da ist die FFP2-Maske sinnvoller. Zweitens: 2G in der Gastronomie reicht aus, es braucht kein 2G-Plus", sagte Söder der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Auch im Sport und bei der Kultur seien Lockerungen notwendig, erklärte der bayerische Ministerpräsident.
UN-Vize-Generalsekretärin prangert "unvorstellbares" Leid von Frauen in Äthiopien an
Nach einem Besuch in den Konfliktregionen Äthiopiens hat die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed auf das "unvorstellbare" Leid der Frauen aufmerksam gemacht. Die Vize-Generalsekretärin schilderte nach ihrer Reise in die Regionen Tigray, Amhara, Afar und Somali am Freitag vor Journalisten einen Fall, bei dem eine Frau vor den Augen ihres Kindes vergewaltigt und anschließend von ihrem Mann und ihrer Familie verstoßen worden sei.
Hoffnung für Frenzel und Weber schwindet - Situation "immer schwieriger"
Für die positiv auf Corona getesteten Eric Frenzel und Terence Weber schwindet die Hoffnung auf einen Einsatz im zweiten Einzelwettkampf der Nordischen Kombinierer bei den Olympischen Spielen in Peking am Dienstag. "Die Werte sind verbessert, aber leider noch nicht in einem Bereich, der den Wettkampf zulassen würde", sagte Teamarzt Stefan Pecher am Samstag. Körperlich gehe es beiden gut, mental sei die Situation aber "immer schwieriger", so Pecher.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 1474,3 gestiegen
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen Höchstwert erreicht. Sie lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Samstagmorgen bundesweit bei 1474,3. Am Freitag hatte sie bei 1472,2 gelegen, am Samstag vergangener Woche noch bei 1388,0. Die Inzidenz beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Snowboardcross: Auch deutsches Mixed-Team verpasst Medaille
Die deutschen Snowboarder sind auch zum Abschluss der Race-Wettbewerbe bei den Winterspielen in Peking ohne Medaille geblieben. Im erstmals olympischen Boardercross-Mixed kamen Martin Nörl (Adlkofen) und Jana Fischer (Löffingen) nicht über das Halbfinale hinaus. Snowboard Germany wartet damit vor den abschließenden Big-Air-Wettbewerben weiter auf eine Podestplatzierung.
Angehöriger: Taliban lassen afghanische Demonstrantin frei
Die radikalislamischen Taliban haben laut Angaben eines Angehörigen eine afghanische Aktivistin freigelassen, die nach der Teilnahme an einer Demonstration mehrere Wochen lang vermisst worden war. Parwana Ibrahimchel sei über Wochen von den Islamisten festgehalten worden, teilten zwei ihr nahestehende Menschen der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit. "Wir bestätigen, dass Parwana heute freigelassen worden ist", sagte ein Angehöriger, der anonym bleiben wollte.
Chefin der Kultusministerkonferenz fordert Corona-Lockerungen für Schüler
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Karin Prien (CDU) hat Lockerungen der Corona-Maßnahmen an Schulen gefordert. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei in ersten Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Hamburg bereits überschritten, sagte Prien der "Bild" (Samstagsausgabe). "Das zeigt sich erfreulicherweise auch in den rückläufigen Infektionszahlen bei den Fünf- bis 18-Jährigen."
Söder nährt Hoffnung: "Geisterspiele müssen nicht mehr sein"
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nährt die Hoffnung der Fußball-Klubs, künftig nicht mehr in leeren Stadien spielen zu müssen. "Bei Fußballspielen sind unter Omikron-Bedingungen wieder mehr Zuschauer möglich, Geisterspiele müssen nicht mehr sein", sagte der CSU-Politiker der Rheinischen Post: "Mein Vorschlag sind 50 Prozent Auslastung mit einer Höchstbegrenzung in den Fußballstadien."
Bauernpräsident fordert Höchstgrenze für Wölfe in Deutschland
Angesichts steigender Zahlen an Wolfsrudeln in Deutschland hat sich Bauernpräsident Joachim Rukwied für eine Begrenzung ausgesprochen. "Wer Weidetierhaltung in Zukunft erhalten möchte, der muss zum Bestandsmanagement Ja sagen", sagte Rukwied den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Wir müssen uns auf eine Höchstzahl an Wölfen und Wolfsrudeln festlegen", betonte Rukwied.
Britische Polizei sendet Fragebogen zu Ermittlungen im Party-Skandal an Johnson
Im Zuge der Ermittlungen um eine Reihe von Lockdown-Partys hat die britische Polizei Premierminister Boris Johnson einen Fragebogen zukommen lassen. "Wir können bestätigen, dass der Premierminister einen Fragebogen von der Metropolitan Police erhalten hat. Er wird wie erforderlich darauf antworten", erklärte ein Regierungssprecher am Freitag. Britische Medien hatten zuvor darüber spekuliert, ob auch Johnson zu den rund 50 Empfängern der Fragebögen zähle.
Experte warnt vor "Preisschock" bei Lebensmitteln in Deutschland
Lebensmittel werden in Deutschland voraussichtlich deutlich teurer. "Nach unseren Umfragen planen in den kommenden Monaten mehr als zwei Drittel der Nahrungsmittelhersteller weitere Preisanhebungen", sagte der Konjunkturchef des Münchener Ifo-Instituts, Timo Wollmershäuser, der "Welt am Sonntag". Das seien so viele wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. "Somit dürften die Nahrungsmittelpreise in diesem Jahr ein maßgeblicher Inflationstreiber werden."
USA erhöhen wegen Lkw-Blockaden den Druck auf Kanada
Die Blockaden durch Lkw-Fahrer in Kanada belasten zunehmend das Verhältnis zu den USA. US-Präsident Joe Biden zeigte sich am Freitag in einem Telefonat mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Blockaden für die USA, wie das Weiße Haus mitteilte. Die US-Regierung forderte insbesondere ein schärferes Vorgehen der kanadischen Behörden gegen die Blockaden von Grenzübergängen zwischen beiden Ländern.
Biden und Putin wollen am Samstag miteinander telefonieren
In der Ukraine-Krise werden US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin am Wochenende erneut miteinander telefonieren. "Sie werden am Samstagmorgen sprechen", sagte ein US-Regierungsvertreter am Freitag. Russland habe ein Telefonat für Montag vorgeschlagen. "Wir haben dann Samstag vorgeschlagen, und sie haben es angenommen." Samstagmorgen in Washington entspricht dem Mittag oder frühen Nachmittag in Deutschland.
Sieg gegen Köln: Leipzig springt auf Champions-League-Platz
RB Leipzig ist dank einer Galavorstellung der Zauberfüße Christopher Nkunku und Dani Olmo erstmals in der laufenden Saison auf einen Champions-League-Rang geklettert - zumindest für eine Nacht. Der Fußball-Vizemeister schlug einen offensiv harmlosen 1. FC Köln am Freitagabend verdient mit 3:1 (1:0). Die Sachsen sprangen auf Platz vier und sind punktgleich mit dem Tabellenfünften Union Berlin (34 Zähler).
Westen stellt sich verstärkt auf mögliche russische Invasion in Ukraine ein
Im Ukraine-Konflikt stellt sich der Westen verstärkt auf einen möglichen russischen Einmarsch in dem Nachbarland ein. Westliche Spitzenpolitiker stimmten sich am Freitag in einer kurzfristig einberufenen Telefonschalte über ihr Vorgehen im Falle einer Invasion ab. Die EU präzisierte anschließend, dass Sanktionen den russischen Finanz- und Energiesektor treffen würden. Die US-Regierung sprach von einer "sehr eindeutigen Möglichkeit" einer russischen Invasion und kündigte die Verlegung 3000 weiterer US-Soldaten nach Polen an.
USA schicken weitere 3000 Soldaten nach Polen
Die USA schicken in der Ukraine-Krise 3000 weitere Soldaten nach Polen. Die derzeit auf dem Stützpunkt Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina stationierten Soldaten sollten "in den kommenden Tagen" in das osteuropäische Land verlegt werden, kündigte am Freitag ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums an. Sie dürften dann Anfang kommender Woche vor Ort sein.